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Meine Gartenbahnanlage

Stellwerk_01          (Stand: 19.04.2021)
Grundsätzliches
  • Es wird möchlichst leicht und verständlich dargestellt.
  • Die Anlage soll sowohl im Analogen-, sowie auch im Digitalbetrieb funktionieren.
  • Es werden, wo immer es geht, handelsübliche Bauteile verwendet.
TEXT      Die erste Teilstrecke ist gebaut. Nun muss die Elektrik für Beleuchtung, Weichen und Fahrstrom gebaut werden.
Über eine Pendelautomatik soll ein Zug pendeln. Die Stromversorgung sollen Solarzellen übernehmen, aber es kann auch auf einen Travo umgeschaltet werden.
TEXT      Der schematische Schienenverlauf. Die vier Trennstellen werden für die Pendelautomatik benötigt. Im Digitalbetrieb sind die Trennstellen überbrückt.
TEXT      Hier einige verbaute Bauteile im Bereich Elektrik. Es handelt sich immer möglichst um Standardteile.
TEXT      Die Schaltung bzw. Verkabelung der Pendelautomatik. Am ersten Schalter (1) kann zwischen der Einspeisung von Solarzellen oder Netzteil (beides Gleichstrom) umgeschaltet werden. Der Schalter hat eine Nullstellung, um die Anlage für den Gleichstrombetrieb komplett abschalten zu können.
Der Schalter (2) ebenfalls mit Nullstellung kann auf Pendelautomatik mit bzw. ohne separatem Anschluss für Beleuchtung geschaltet werden. Auch hier kann die Nullstellung genutzt werden, um die Anlage für den Gleichstrombetrieb komplett abzuschalten.
Bei dem Schalter (3) handelt es sich um drei 2xUM+Null Einbau-Wippschalter. Die drei Wippen wurden mit einer Platte verklebt, um einen 6xUM-Schalter zu erhalten. Er schaltet entweder auf Pendelautomatik oder Normalbetrieb mit einem Fahrregler für die Loksteuerung im Gleichstrombetrieb. Die Nullstellung kann genutzt werden, um die gesamte Anlage sowohl vom Gleich- und Wechselstrom zu trennen.

Mit Schalter (4) kann auf Digitalbetrieb mit 19 Volt umgeschaltet werden. Im Digitalbetrieb läuft die Gesamte Stromversorgung über die Schiene. Also auch die Beleuchtung von Gebäuden usw.
TEXT      Automatische Weichenschaltung
Wenn ein Zug in Richtung S1a nach S2 fährt, wird die Polung an S1a für die Weichenschaltung so gepolt, dass bei Überfahren von S2 die Weiche auf Richtung S1b nach S2 umgeschaltet wird. Wenn der Zug dann in/aus Richtung S2 zurückkommt, fährt er in Richtung S1b und schaltet dann an S1b die Polung für die Weichenschaltung so, dass bei der Rückfahrt über S2 wieder in Richtung S1a nach S2 geschaltet wird.
Das Ganze pendelt dann immer hin und her.
Das Relais schaltet zwischen 2 und 3 + 8 und 9. Bei Umpolung an 1 und 12 wird zwischen 4 und 5 + 10 und 11 geschaltet.
Die Kontakte 6 und 7 haben keine Funktion.
HINWEIS:
Um die Beleuchtung an Gleich- oder Wechselstrom betreiben zu können, müssen die Dioden alle in der richtigen Durchlassrichtung angeschlossen werden. Beim zusammenlöten empfiehlt es sich daher, gewisse Zwischenprüfungen mit Gleichstrom durchzuführen, um falsch gepolte LEDs möglichst frühzeitig zu erkennen.


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